05 Dezember 2017

Blogmas Tag 5 - Warum Weihnachten ein schlechter Zeitpunkt für Anträge ist

Ist das nicht ein romantisches Szenario? Nach einem festlichen Essen mit der ganzen Familie, die Weihnachtsmusik läuft leise im Hintergrund, der Baum ist hell erleuchtet, geht er auf die Knie und fragt die Frage aller Fragen: Willst du mich heiraten? Sie fängt an zu heulen und nickt.

(Nur kleiner Einwurf: mir ist das nicht passiert und wird es auch nicht so schnell)
Weihnachten ist das Fest der Liebe, also ist es ziemlich offensichtlich, dass die Kuschelsaison perfekt für Heiratsanträge ist. Außerdem ist der Sommer noch weit weg und man hat genügend Zeit, die Traumhochzeit zu planen. Problem nur: was wenn sie nein sagt? So vor der ganzen Familie wäre das mehr als nur peinlich.

Denn es wäre das traurigste Weihnachten aller Zeiten. Getrennt am Heiligabend, das Geld für das "persönliche Weihnachtsgeschenk" (alias Verlobungsring) zum Fenster hinausgeworfen.

Das schlimmste daran wäre aber der Januar und Februar. Februar ist mein absoluter Hassmonat, ich habe so gar keine positiven Gefühle für diese Zeit. Sie ist kalt, grau und Weihnachten ist lange her. Wer hier alleine ist oder gerade verlassen wurde, ist am Ar***.


Tatsächlich haben sich meine Eltern ungefähr eine Woche vor Weihnachten an dem Geburtstag meines Vaters verlobt. Zitat meiner Mutter: "Hätte er es bis Weihnachten nicht gemacht, hätte ich es übernommen."

Da die Vorweihnachtszeit so stressig ist, ist sie auch ein Beziehungstest. Wer diese Zeit gemeinsam übersteht und immer noch unglaublich glücklich ist, der kann auf die Knie gehen. Und es klappt ja anscheinend auch. Aber trotzdem: der Heiligabend an sich sollte für alle gleichbedeutend sein. Die Verliebten sollten nicht extrem im Vordergrund stehen, sondern alle gemeinsam das Fest genießen.


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